Was war los in Gladenbach?
15.8. Workshop Filmen mit dem Smartphone
16.8. Jahreshauptversammlung
Workshop
Wie können wir jüngere Menschen erreichen? Das war die Frage, die den Vorstand beschäftigte. Eine Antwort könnte sein (Achtung! Konjunktiv!!!) Sichtbarkeit auf den aktuellen Social Media-Kanälen zu schaffen. Dort Interesse für unsere Arbeit, unser Engagement, unsere Leidenschaft zu wecken. Wir sind bei Facebook vertreten. Reicht das aus? Ute Fritzel, Mitglied und Pressesprecherin ver.di Hessen, verneinte dies klar und deutlich. Anhand der Nutzerzahlen wird deutlich: Facebook ist was für ‚Boomer‘, Instagram für jüngere und für die Jüngsten ist es TikTok. Da kann einem schon der Kopf schwirren: noch mehr Arbeit wird, so manches Mitglied stöhnen. Jedoch können wir Verknüpfungen schaffen, denn Instagram kann verknüpft werden mit Facebook (ein Konzern) und umgekehrt. Die Bilder für Insta erscheinen automatisch auf Facebook.
Don’t Panic!
Die Mehrarbeit liegt im Inhalt und der Form. Es muss regelmäßig berichtet werden, regelmäßig Inhalte geschaffen werden. Die beste Form ist inzwischen das „Reel“ auf Insta, ein kurzer Film. Je nach Inhalt und Einstieg (die ersten Sekunden zählen) wird weitergeschaut und gehört oder weiter gescrollt. Ziemlich anspruchsvoll, aber zu bewältigen. Ute zeigte uns aus ihrer Arbeit ein paar Beispiele, beschrieb ihre Praxis und auch Anspruch. Deutlich wurde: Der Ton macht die Musik. Wenn gesprochen wird, muss dies verstanden werden können. Untertitel sind eine Möglichkeit (werden übrigens von Insta erstellt, müssen aber korrigiert werden) auch für die Barrierefreiheit, ansonsten gibt es Funkmikros und hier kann es richtig teuer werden.
Alles kann, nichts muss
Einen ganz anderen Einblick gab uns Christof Ritter (Mitglied und Aktivist). Er unterstützt Organisationen beim Filmen, wie z.B. Omas gegen Rechts. Jetzt ging es auch in die Praxis. Wir machten von uns Selfies, d. h. wir quatschten mit dem Smartphone und nahmen uns dabei auf. Christof arbeitet mit Funkmikro, Gimpel, Licht, Selfiestick, Stativ und hat inzwischen eine ziemlich umfangreiche Ausstattung, an der wir uns orientieren können, aber nicht müssen. Der Unterschied zwischen professionellen Anspruch in der Öffentlichkeitsarbeit und politischem persönlichen Engagement zeigt sich hier sehr deutlich: alles kann, nichts muss. Im Team versuchten wir uns an einem Interview. Hier wurde klar: der Ton trägt, nicht das Bild. Christofs Beispiele zeigten einen kleinen Einblick in seine Arbeit. Für mich kann ich nur sagen: ich habe viel mitgenommen. Mit Christof war ich auf dem Hof- und Gassenfest in Erlensee und habe mich dort auch im Filmen versucht.
Jahreshauptversammlung
Nur ein kurzer Rückblick:
Elena Kaleva wurde als Schriftführerin gewählt.
Wir haben eine Redaktionsgruppe für unsere Webseite und Facebook.
Es gibt einen Festausschuss für unser 10jähriges Vereinsbestehen. Nächstes Jahr möchten wir feiern. Im Rahmen dessen wird es einen Ausstellung geben.




















